Erfolgsgeschichten
Wie die Universidad San Buenaventura das Engagement der Studierenden um 200 % gesteigert hat
Mit interaktiven Modulen und Ressourcen setzt die Universidad San Buenaventura Methoden für aktives Lernen in der Hochschullehre ein, ohne Abstriche beim akademischen Anspruch zu machen.
(+)200%
Engagement der Studierenden
(-)20%
Kursabbruchrate
(+)5 000
Bachelor- und Masterstudierende
Über die Universität
Eine Universität, die ihre virtuelle Lehre in eine aktivere Erfahrung verwandelt hat
Die Universidad San Buenaventura ist eine Universität in Cali, Kolumbien. Ihr Bildungsangebot ist eng mit gesellschaftlicher Transformation verbunden.
Die Herausforderung
Die Herausforderung: Studierende wieder erreichen
Digitales Lernen gehörte an der Universidad San Buenaventura bereits zum Alltag, doch es fehlte noch etwas. Die Studierenden zeigten nur wenig Interesse an den Kursen: Sie meldeten sich auf der Plattform an, luden Dateien herunter oder spielten Videos mit doppelter Geschwindigkeit ab, um direkt zur Bewertung zu kommen. Die Sitzungen pro Kurs dauerten rund 10 Minuten. Das Ziel war klar: Die Studierenden sollten wieder eine aktivere Rolle einnehmen, ohne dass der akademische Anspruch verloren geht.
Die Lösung: interaktive Lernerlebnisse, integriert in Moodle und ausgerichtet auf aktives Lernen
Die Universidad San Buenaventura begann, Genially als Teil ihres Ökosystems für virtuelle Bildung einzusetzen, und nutzt es heute täglich für praktisch alles: asynchrone Module, interaktive navigierbare Infografiken, institutionelle Präsentationen und Kurse für externe Kund*innen. Die Moodle-Integration per LTI machte es einfacher, Inhalte in die gewohnte Lernumgebung einzubinden. Gleichzeitig halfen SCORM, Live-Aktivitäten, Änderungsverlauf und die Freiheit, das Erscheinungsbild jedes Elements festzulegen, dabei, die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, die die Universität Jahr für Jahr überprüfte.
Die Einführung brachte auch eine interne Herausforderung mit sich: Einige Lehrkräfte aus traditionellen Fachbereichen befürchteten, dass Interaktivität den akademischen Anspruch mindern könnte. Das Team löste diesen Widerstand, indem es umfangreiche Literatur in interaktive Infografiken mit Icons, Tooltips und navigierbaren Fenstern verwandelte. So behielten die Inhalte ihre Tiefe und ihren akademischen Anspruch, ließen sich aber leichter erkunden und verstehen: Die kognitive Belastung sinkt. Außerdem kamen die Studierenden besser vorbereitet und konnten Informationen präzise verorten, bis hin zu konkreten Verweisen auf Teile der Ressource wie „Folie 3, Button 1“.
Ergebnisse
Ergebnisse: längere Sitzungen, weniger Kursabbrüche, mehr Innovation in den Teams und ein Lernerlebnis, das Studierende aktiviert
Durch die Integration von Interaktivität in Bildungs- und Informationsinhalte konnte die Universidad San Buenaventura mehr Interesse und Beteiligung ihrer Studierenden erzielen. Mit Genially steigerte die Universidad San Buenaventura die Sitzungsdauer von weniger als 10 Minuten auf 25-30 Minuten pro Student*in. Außerdem senkte sie die Kursabbruchrate um 15 % bis 20 %. Die Universität beobachtete auch eine aktivere Beteiligung und einen stärkeren „Entdeckergeist“ unter den Studierenden, die Inhalte nicht mehr als reine Pflicht betrachteten, sondern sie bewusster erkundeten.
Auch im Lehrteam gab es eine Veränderung: Lehrkräfte aus traditionellen Fachbereichen schlossen sich an, als sie erkannten, dass das interaktive Format umfangreiche Inhalte verdichten kann, ohne akademischen Anspruch einzubüßen. In Kursen für Dritte wirkte dieser Effekt sogar in beide Richtungen. Während eines Workshops mit Unternehmer*innen aus dem Valle del Cauca baten die Teilnehmenden selbst darum, zu lernen, wie sie ihre Pitches in Genially erstellen können. Für die Universität lag der Mehrwert darin, Inhalte so einzusetzen, dass sie Wissensbindung, Verständnis und aktives Lernen fördern.
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